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Konkubinatspaare müssen selber für eine Trennung vorsorgen

Der mangelhafte gesetzliche Vorsorgeschutz birgt für unverheiratete Paare mit Kindern ein finanzielles Risiko. Wer rechtzeitig Vorkehrungen trifft, kann dieses teilweise mildern.

Von Andrea Fischer
Für das süsse Leben müssen Paare im Konkubinat selber vorsehen. Foto: Alamy
Für das süsse Leben müssen Paare im Konkubinat selber vorsehen. Foto: Alamy

Eine wachsende Minderheit von Paaren bleibt trotz Nachwuchs unverheiratet. Zwischen 2010 und 2014 stieg die Zahl der Konkubinatspaare, die mit Kindern zusammenleben, von 60'000 auf rund 80'000 an. Zu dieser Minderheit gehören auch Klaus und Marina. Die beiden Mittdreissiger haben vor einigen Monaten ihr erstes Kind bekommen und wie die meisten Paare ihre Aufgaben neu aufgeteilt. Klaus hat sein Arbeitspensum auf 80 Prozent reduziert, Marina ist nur noch zu 50 Prozent erwerbstätig. Das schmälert nicht nur Marinas Einkommen empfindlich, sondern auch ihre Vorsorge. Als unverheiratetes Paar profitieren Klaus und Marina nicht wie Eheleute von einem gesetzlich garantierten Vorsorgeschutz, der die Unterschiede bei einer Trennung ausgleicht. Stirbt einer von beiden, hat der andere auch keinen Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente. Wollen sie sich gegenseitig absichern, müssen sie selber frühzeitig die nötigen Vorkehrungen treffen.

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