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So stellt man die Putzfrau legal an

Auch Hausangestellte mit kleinen Pensen sind der AHV zu melden. Doch manch einer scheut den administrativen Aufwand – trotz erleichtertem Verfahren der AHV.

Nicht immer geht's bei der privaten Anstellung von Putzfrauen sauber zu und her. Foto: Holger Pooten
Nicht immer geht's bei der privaten Anstellung von Putzfrauen sauber zu und her. Foto: Holger Pooten

Private Reinigungskräfte sind längst nicht mehr das Privileg der Reichen. Auch Normalverdiener leisten sich heute den Luxus einer eigenen Putzfrau. Das schafft Freiräume und erspart lästige Auseinandersetzungen über die Aufteilung der ungeliebten Arbeiten.

Den einen ist egal, wer ihre Fenster und ihr Badezimmer auf Hochglanz poliert, während sie ausser Haus sind; sie buchen die Reinigungskraft deshalb über eine Vermittlungsagentur. Andere ziehen es vor, selber zu wählen, wem sie ihre Privaträume anvertrauen. Damit machen sie sich zu Arbeitgebenden. Nicht jeder und jede nimmt es dabei mit den rechtlichen Bestimmungen so genau: Viele melden ihre Putzfrau nicht wie vorgeschrieben bei der AHV an. Sie scheuen den administrativen Aufwand oder geben vor, ihre Haushalthilfe wolle gar nicht versichert sein, weshalb sie ihr dafür einen besseren Lohn zahlten. Dabei verkennen sie, dass sie so ihre Putzfrau um den Versicherungsschutz bringen, der ihr bei Jobverlust oder Unfall zusteht. Zudem riskieren fehlbare Arbeitgeber ernsthafte Probleme mit den Sozialversicherungsbehörden, wenn sie auffliegen. Nebst saftigen Bussen drohen auch Strafanzeigen.

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