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Vorsorgen, falls die Psyche krank wird

Mit einer Patientenverfügung können psychisch kranke Menschen festlegen, wie sie in einer akuten Krankheitsphase behandelt werden möchten. Damit könnten Zwangsmassnahmen reduziert werden.

Mit der Patientenverfügung können Betroffene beispielsweise bestimmte Medikamente ablehnen. Foto: Gaetan Bally (Keystone)
Mit der Patientenverfügung können Betroffene beispielsweise bestimmte Medikamente ablehnen. Foto: Gaetan Bally (Keystone)

Margrit Metzler (Name geändert) weiss, was es heisst, in einer akuten psychischen Krisensituation zu sein. Mehrfach musste sie sich wegen ihrer Borderline-Persönlichkeitsstörung stationär behandeln lassen. Der letzte Klinikaufenthalt dauerte über ein Jahr. «Dabei ist vieles nicht gut gelaufen», erzählt die heute 37-Jährige. Man habe sie jeweils in einem geschlossenen Raum isoliert, wenn die Gefahr bestand, sie könnte sich etwas antun. Auch Zwangsmedikationen gehörten zur Behandlung.

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