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Was tun Sie gegen Stress?

Bei ihren Betriebskontrollen achten die Arbeitsinspektoren besonders auf psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz. Unternehmen müssen nachweisen, was sie zum Schutz vorkehren.

Arbeitnehmende beklagen sich über häufige unfreiwillige Unterbrechungen der Arbeit. Foto: Jetta Productions (Getty Images)
Arbeitnehmende beklagen sich über häufige unfreiwillige Unterbrechungen der Arbeit. Foto: Jetta Productions (Getty Images)

Die Fakten sind längst auf dem Tisch. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass immer mehr Arbeitnehmende als Folge der veränderten Arbeitsbedingungen unter Stress leiden. Allein zwischen 2000 und 2010 betrug die Zunahme 30 Prozent. Dies zeigen Zahlen des Bundes.

Die Folgen von Stress gehen ins Geld. Schon im Jahr 2000 schätzte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) die volkswirtschaftlichen Kosten auf jährlich 4 Milliarden Franken. Neuere verlässliche Zahlen gibt es nicht. Auch sind in dieser Schätzung die Aufwendungen für die Folgen von psychischen Belastungen, wie sie etwa durch Mobbing oder Burn-out verursacht werden, nicht eingeschlossen, weshalb die tatsächlichen Gesamtkosten inzwischen wohl ein Vielfaches betragen dürften.

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