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Sparprogramm für Lonza-Werk in Visp: Entlassungen wohl nicht nötig

Im Zuge des auf die nächsten drei Jahre angelegten Sparprogramms im Lonza-Werk in Visp VS seien Entlassungen wohl nicht nötig: Das sagte Finanzchef Thoralf Haag laut der Nachrichtenagentur awp an einer Telefonkonferenz zum ersten Quartal 2012 des Konzerns.

Aus Sicht Haags dürften die natürliche Fluktuation sowie Frühpensionierungen reichen, um die nötige Verminderung des Stellenbestands zu erreichen. Das schon früher bekannt gewordene Sparprogramm im Werk Visp des Basler Pharma-Zulieferers erstreckt sich über 100 Millionen Franken. In der Summe würden dabei zwischen 85 und 100 Einzelmassnahmen umgesetzt, umriss Haag das Projekt. Diese beträfen die Erhöhung der Produktionseffizienz sowie Kosteneinsparungen in der Produktion und im Überbau. Die Kosteneinsparungen werden laut dem Lonza-Finanzchef «ziemlich regelmässig» über die drei Jahre verteilt eintreffen. Angaben machte Lonza zudem zum erwarteten Betriebsgewinn für das Geschäftsjahr 2012: Laut Verwaltungsratspräsident Rolf Soiron will das Unternehmen das Ebit um 10 bis 15 Prozent steigern. Vergleichsbasis seien die 292 Millionen Fr., die ohne Zukauf der US-Firma Arch Chemicals und die entsprechenden Integrationskosten angefallen wären. Die Integration von Arch gehe planmässig voran und die Auftragseingänge für Biozide entsprächen den Erwartungen, hiess es weiter. Gut ausgelastet seien die Kapazitäten der Auftragsfertigung (Custom Manufactoring), derweil die Life-Science-Sparte Preisdruck bei den Nikotinaten spüre. Konkrete Zahlen zum ersten Quartal nannte Lonza indes nicht.

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