Zum Hauptinhalt springen

Staatliche Preiseingriffe lassen Gewinn von Celesio sinken

Stuttgart Staatliche Preiseingriffe und Kosten für den Aufbau einer Apothekenkette in Schweden haben den Gewinn des Pharmahändlers Celesio zum Jahresbeginn gedrückt.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei im ersten Quartal um 7,6 Prozent auf 141,5 Millionen Euro gesunken, teilte das Stuttgarter Unternehmen am Donnerstag mit. Insgesamt lag die Ergebnisbelastung durch staatliche Eingriffe Celesio zufolge im ersten Quartal bei 29 Millionen Euro. So drückte etwa die Kürzung der Erstattungspreise für Nachahmermedikamente in Grossbritannien auf den Gewinn. Grossbritannien ist mit der Apothekenkette Lloydspharmacy für Celesio der wichtigste Apothekenmarkt. Europas grösster Pharmahändler setzte im ersten Quartal 5,72 Milliarden Euro um, was einem Zuwachs von einem Prozent entspricht. Der Überschuss sank allerdings um 8,1 Prozent auf 54,7 Millionen Euro. Celesio-Chef Fritz Oesterle erwartet ein schwieriges Jahr. Dem scharfen Gegenwind will das vom Mischkonzern Haniel kontrollierte Unternehmen unter anderem mit einem Ausbau der Dienstleistungen sowie mit Zukäufen begegnen, um so die Abhängigkeit von staatlich regulierten Märkten zu verringern.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch