80'000 Dollar für jede Frau, die kein Kind in die Welt setzt

Der Erde droht wegen Überbevölkerung der Kollaps. Dagegen tritt ein elitärer Zirkel mit radikalen Vorschlägen an.

Zu viele Menschen auf zu wenig Platz: Badegäste in einem chinesischen Touristenresort.

Zu viele Menschen auf zu wenig Platz: Badegäste in einem chinesischen Touristenresort. Bild: Reuters

Mit ihren umstrittenen Forderungen zur Begrenzung des weltweiten Wachstums sorgen die Zukunftsforscher des Club of Rome seit den 70er-Jahren für Aufsehen. Nun haben sie einen neuen Bericht vorgelegt, der einen radikalen Umbau der Volkswirtschaften in den Industrieländern vorsieht. Die Studie «Ein Prozent ist genug. Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen» macht unter anderem folgende Vorschläge:

Die Autoren sprechen von insgesamt «13 leicht realisierbaren Massnahmen», rechnen aber mit Kritik. So bezeichnen sie ihren Vorschlag für eine «Förderung kleinerer Familien» beispielsweise selbst als «besonders unkonventionelle Massnahme». Trotzdem erklären sie: «Wir hoffen, dass die Gesellschaft den Wandel begrüsst, statt in Angst vor Veränderung zu verharren.»

Umfrage

Welchen der 6 Vorschläge des Club of Rome finden Sie am besten?

Geburtenkontrolle

 
41.6%

Anhebung des Rentenalters

 
5.8%

Mehr Ferien

 
9.6%

Grundeinkommen

 
12.9%

Höhere Steuern für Reiche

 
18.9%

Umweltsteuern

 
11.2%

4308 Stimmen


(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 14.09.2016, 18:58 Uhr

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