A380 gerettet – Emirates bestellt 36 Maschinen

Um das grösste Passagierflugzeug der Welt stand es zuletzt nicht gut. Ein Deal mit der Airline Emirates wird nun für Erleichterung in den Airbus-Werken führen.

Zukunft gesichdert: Ein Airbus A380 während der Dubai Air Show 2013 auf dem Al Maktoum International Airport in Dubai.

Zukunft gesichdert: Ein Airbus A380 während der Dubai Air Show 2013 auf dem Al Maktoum International Airport in Dubai.

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Die Zukunft des grössten Passagierflugzeugs der Welt, des Airbus A380, ist gesichert: Die Fluggesellschaft Emirates hat sich mit Airbus auf den Kauf weiterer Passagiermaschinen vom Typ A380 geeinigt. Sie erwerbe 20 zusätzliche Maschinen mit Optionen für 16 weitere A380, teilte die Airline am Donnerstag in Dubai mit.

Die Flugzeuge haben einem Listenpreis von insgesamt 16 Milliarden Dollar. Die Auslieferung der Maschinen soll im Jahr 2020 beginnen.

Freude bei Airbus

Airbus bestätigte den Deal. Er sei am Donnerstagmorgen in der Emirates-Zentrale in Dubai unterzeichnet worden, teilte der in Toulouse ansässige Luftfahrtkonzern in einer Erklärung mit. Man freue sich über die Zusage von Emirates.

Emirates-Chef Scheich Ahmed bin Said Al Maktum wurde in der Erklärung mit den Worten zitiert: «Wir haben kein Geheimnis daraus gemacht, dass der A380 ein Erfolg für Emirates gewesen ist. Unsere Kunden lieben ihn.» Einige der neuen Maschinen würden ältere Flugzeuge in der Emirates-Flotte ersetzen, fügte er hinzu.

Produktion drohte Einstellung

Zur Flotte von Emirates gehören bereits 101 A380, 41 weitere sind in Auftrag gegeben. Airbus-Chefverkäufer John Leahy hatte am Montag erklärt, dass der Konzern die A380-Produktion einstellen müsse, sollte es keine Einigung mit Emirates geben.

Der Deal stellt damit die Rettung des grössten Passagierflugzeugs der Welt dar. Der A380 hatte bei seiner Vorstellung vor einem Jahrzehnt grosses Aufsehen erregt. Allerdings stellte sich schon damals die Frage, ob es für ein so grosses Flugzeug mit einer Kapazität von rund 850 Passagieren genügend Nachfrage gebe.

(bee/AFP)

Erstellt: 18.01.2018, 11:19 Uhr

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