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1500 Euro für einen Fernbusfahrer

Flixbus macht auch halt in Zürich. Gut möglich, dass der Fahrer zum Tieflohn arbeitet. Jetzt wird das deutsche Unternehmen an den Pranger gestellt.

Flixbus zahle Dumpinglöhne und habe kaum Infrastrukturkosten: Ein Car des Unternehmens am Zürcher Sihlquai.
Flixbus zahle Dumpinglöhne und habe kaum Infrastrukturkosten: Ein Car des Unternehmens am Zürcher Sihlquai.
Arnd Wiegmann, Reuters

Das Geschäftsgebaren des deutschen Fernbusanbieters Flixbus ruft die Gewerkschaft SEV auf den Plan. Heute Morgen demonstrierte die Gewerkschaft des öffentlichen Verkehrs auf dem Carparkplatz am Sihlquai in Zürich.

Die Vorwürfe: Das deutsche Unternehmen betreibe Sozial- und Lohndumping. Die Busfahrer würden gerade einmal halb so viel oder noch weniger verdienen wie ein Schweizer Chauffeur. In Deutschland erhalte ein Busfahrer im Schnitt 1967 Euro pro Monat, in Frankreich sogar nur 1500 Euro. Die Durchschnittswerte stammen laut SEV von Erhebungen, die Schwestergewerkschaften in den betreffenden Ländern durchgeführt hätten.

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