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Abschaffung des Eigenmietwerts: Wer profitiert und wer verliert

Nun liegt der neue Vernehmlassungsentwurf vor. Auf den ersten Blick scheint die Lösung einfach, doch die Sache ist vertrackter.

Bernhard Kislig
Für junge Familien dürfte es schwieriger werden, ein Haus zu erwerben: Neubausiedlung in Neftenbach, Zürich. Foto: Gaetan Bally (Keystone)
Für junge Familien dürfte es schwieriger werden, ein Haus zu erwerben: Neubausiedlung in Neftenbach, Zürich. Foto: Gaetan Bally (Keystone)

Wohneigentümer zahlen Steuern auf Erträge, die sie nie erhalten haben. Gemeint ist der Eigenmietwert. Vor allem ältere Menschen, die ihre Hypothek weitgehend abbezahlt haben, spüren deshalb eine steuerliche Bürde. Aber auch jüngere Leute, die ihre Schulden redlich abzahlen, sind steuerlich im Nachteil, da sie vom steuerbaren Einkommen weniger Schuldzinsen abziehen dürfen. Der Anreiz zur Verschuldung ist ein wichtiger Grund, weshalb sich die Bundespolitik seit mehr als zwei Jahrzehnten darum bemüht, den Eigenmietwert abzuschaffen. Doch alle Versuche sind bisher oft schon im Parlament und spätestens an der Urne gescheitert.

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