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Am falschen Ort angesetzt

Ein Exempel an den Kontingenten für Angehörige aus Drittstaaten zu statuieren, ist aus mehr­facher Sicht falsch.

Mangel: Unternehmen müssen sich global nach Experten umschauen, da sie nicht immer hierzulande oder in der EU fündig werden.
Mangel: Unternehmen müssen sich global nach Experten umschauen, da sie nicht immer hierzulande oder in der EU fündig werden.
Gaetan Bally, Keystone

Der Bundesrat gibt in dieser Sache gar kein gutes Bild ab. Die Frage, wie viele Arbeitskräfte aus Staaten ausserhalb der EU in der Schweiz arbeiten dürfen, hat die Landesregierung gespalten. Anfänglich setzte sich SP-Justizministerin Simonetta Sommaruga durch. Sie wollte der Bevölkerung signalisieren, dass der Bundesrat das Ja zur Zuwanderungsinitiative ernst nimmt. Eine tiefere Zahl an Kontingenten für Angehörige aus Drittstaaten bot sich für ein Signal bestens an. Denn hier musste sich der Bundesrat nicht fürchten, die EU zu verärgern. Der Bundesrat folgte Sommaruga – in der Meinung, eine Senkung der Kontingente um 2000 auf 6500 sei für die Wirtschaft verkraftbar.

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