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Auch Airbnb-Kunden müssen Kurtaxen zahlen

Die Buchungsplattform Airbnb hat sich bereit erklärt, beim Eintreiben von Tourismusabgaben behilflich zu sein. In Basel-Stadt und Luzern sind die Verhandlungen fast abgeschlossen.

Die Verhandlungen mit Airbnb sind in Basel-Stadt am weitesten fortgeschritten. (Archivbild)
Die Verhandlungen mit Airbnb sind in Basel-Stadt am weitesten fortgeschritten. (Archivbild)
Christian Beutler, Keystone
In Luzern wird mit der Onlinebuchungsplattform noch gefeilscht. (Archivbild)
In Luzern wird mit der Onlinebuchungsplattform noch gefeilscht. (Archivbild)
Urs Flüeler, Keystone
Im Kanton Wallis wird es wegen der diversen Ansätze in den verschiedenen Gemeinden schwierig. (Archivbild)
Im Kanton Wallis wird es wegen der diversen Ansätze in den verschiedenen Gemeinden schwierig. (Archivbild)
Dominic Steinmann, Keystone
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Die Onlinebuchungsplattform Airbnb hat sich bereit erklärt, beim Eintreiben der ortsüblichen Beherbergungs- und Tourismusabgaben behilflich zu sein und diese automatisch einzukassieren. Auf Anfrage von «SonntagsBlick» bestätigen die Kantone Basel-Stadt, Bern, Genf, Luzern, Tessin und Wallis, dass sie mit Airbnb Verhandlungen führen.

Am weitesten fortgeschritten sind die Verhandlungen in Basel-Stadt: «Die Vereinbarung mit Airbnb ist praktisch unter Dach und Fach. Wir gehen davon aus, dass sie im ersten Quartal 2018 unterzeichnet wird», sagte Samuel Hess vom Amt für Wirtschaft und Arbeit der Zeitung. Die Regierung erhoffe sich durch das automatische Gasttaxen-Inkasso von Airbnb zusätzliche Einnahmen von 200'000 bis 300'000 Franken.

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Schwierig wird es im Wallis

In Luzern wird noch gefeilscht: «Die Verhandlungen laufen konstruktiv und lösungsorientiert», sagt Tourismusdirektor Marcel Perren. Ziel sei es, dass die Verhandlungen bis spätestens im Herbst 2018 abgeschlossen seien.

Schwieriger gestalten sich die Gespräche im Wallis, wo die meisten Airbnb-Betten stehen. Werner Zenhäusern von der Walliser Dienststelle für Wirtschaftsentwicklung: «Die Tourismustaxen werden auf kommunaler Ebene erhoben. Und da die Ansätze in den verschiedenen Gemeinden stark variieren, ist es eine Herausforderung, eine für alle Partner zufriedenstellende Lösung zu finden.» Er könne deshalb noch nicht abschätzen, wann eine definitive Lösung für das Wallis stehe, sagte er dem «SonntagsBlick».

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