Baumeisterverband und Gewerkschaften einigen sich

Nach intensiven Verhandlungen haben die Parteien eine Lösung gefunden.

Unzufriedenheit: Mehrerer Tausend Unia-Mitglieder demonstrieren in Lausanne. (5. November 2018)

Unzufriedenheit: Mehrerer Tausend Unia-Mitglieder demonstrieren in Lausanne. (5. November 2018) Bild: Valentin Flauraud/Keystone

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Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) sowie die Gewerkschaften Unia und Syna einigten auf einen neuen Landesmantelvertrag (LMV) für das Bauhauptgewerbe. Dieser sieht die Sicherung der Rente mit 60 Jahren sowie Lohnerhöhungen vor. Den definitive Entscheid über das Verhandlungsresultat fällen die jeweiligen Delegiertenversammlungen der Vertragsparteien im Dezember, wie der SBV sowie die Gewerkschaften Unia und Syna am Montag mitteilten.

Die Lösung umfasse die bereits im Verlaufe des Herbstes ausgehandelte Massnahmen zur Sanierung der Stiftung FAR, welche die Rente mit 60 Jahren garantiere. Der Landesmantelvertrag werde für vier Jahre mit gewissen Verbesserungen auf beiden Seiten abgeschlossen.

Das Verhandlungsergebnis beinhalte eine generelle Erhöhung der Effektiv- wie der Minimallöhne von je 80 Franken für die Jahre 2019 und 2020. Der neue LMV würde per 1. Januar 2019 in Kraft treten.

Dieses Verhandlungsergebnis werde nun den jeweiligen Gremien zum Entscheid vorgelegt. Die Berufskonferenzen der Gewerkschaften Unia und Syna finden am 15. Dezember statt. Das letzte Wort über die ausgehandelten Lösungen hat auf Seiten der Baumeister eine ausserordentliche Delegiertenversammlung am 19. Dezember. (fal/sda)

Erstellt: 03.12.2018, 16:03 Uhr

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