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«Bei Nespresso war es verboten, meinen Namen auszusprechen»

Jean-Paul Gaillard gleiste als Nespresso-Chef den weltweiten Erfolg des Kapselkaffees auf. Heute arbeitet er für die Konkurrenz und verklagt Nestlé.

«Sie wollten uns in den Konkurs treiben», sagt Jean-Paul Gaillard. Foto: Rea, Laif
«Sie wollten uns in den Konkurs treiben», sagt Jean-Paul Gaillard. Foto: Rea, Laif

Sie waren von 1988 bis 1997 Nespresso-Chef. Heute bekämpfen Sie Nespresso als Chef des Konkurrenzunternehmens ECC vor Gericht. Sprechen Ihre ehemaligen Arbeitskollegen noch mit Ihnen?

Viele Leute meines ehemaligen Teams sind mittlerweile gegangen. Über Umwege hörte ich aber, dass es bei ­Nespresso eine Zeit lang sogar verboten war, meinen Namen nur schon auszusprechen. Nestlé hat überreagiert, auch der damalige Konzernchef Peter Brabeck. Unterdessen hat sich die Situation aber entspannt. Peter und ich sind wieder Freunde. Wir wohnen nur ein paar Kilometer voneinander entfernt am Genfersee. Ab und zu gehen wir einen Kaffee trinken.

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