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Das Geschäft mit dem dreckigen Diesel

Schweizer Rohstoffhändler benutzen afrikanische Länder, um Benzin und Diesel mit hohem Schwefelgehalt zu verkaufen. Dies sagt eine Public-Eye-Studie.

«Hier gibt es nichts zu sehen»: Wächter vor Pipelines in Ghana. Foto: Public Eye / Magnum / Carl De Keyzer
«Hier gibt es nichts zu sehen»: Wächter vor Pipelines in Ghana. Foto: Public Eye / Magnum / Carl De Keyzer

Die Zahlen sind erdrückend. Rund 3,7 Millionen Menschen sterben pro Jahr an Luftverschmutzung, schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Laut Angaben der Umweltorganisation ICCT, die den VW-Dieselskandal ins Rollen brachte, starben 2005 allein 242'000 Menschen an den Folgen von Autoabgasen. Am stärksten betroffen sind Entwicklungs- und Schwellenländer, da dort die Grenzwerte für Schadstoffe wie Schwefel und Feinstaub viel höher sind als in den Industrienationen.

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