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«Die EU muss sich überlegen, wie sie mit der Schweiz umgeht»

UBS-Präsident Axel Weber über Brüssels Verhandlungsstil, Turbulenzen an den Märkten und Diskussionen mit Sergio Ermotti.

Axel Weber, Präsident der UBS. Foto: Sabina Bobst
Axel Weber, Präsident der UBS. Foto: Sabina Bobst

Die Aussichten auf das neue Jahr waren auch schon besser. Ein un­berechenbarer Donald Trump und die Gefahr eines harten Brexit lassen weltweit die Börsen einbrechen. Der Dezember war so schlecht wie jener von 1931, damals folgte eine Weltwirtschaftskrise. Kommt die auch jetzt?

Nein, aber eine Verlangsamung des Aufschwungs. Die Zentralbanken können nur begrenzt gegensteuern, haben ihr Pulver weitgehend verschossen. Sie haben lange mit ihrer expansiven Geldpolitik die Märkte gestützt, doch nun steigen zumindest in Amerika die Zinsen wieder, sodass man im Fall der Fälle reagieren könnte. In Europa haben wir hingegen wenig geldpolitischen – vor allem auch keinen finanzpolitischen Spielraum, um bei einer Abschwächung der Konjunktur mit einer lockeren Finanzpolitik gegenzuhalten. Italien und Frankreich haben hohe Defizite, darum sind ihnen die Hände gebunden. Eigentlich kann nur Deutschland Gegensteuer geben, aber das reicht nicht.

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