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Der Axpo-Chef verlässt seinen Posten

Der Stromkonzern Axpo muss einen neuen Chef suchen. Andrew Walo verlässt den Konzern nach fünf Jahren.

Verlässt die Axpo auf spätestens Ende Jahr: Andrew Walo.
Verlässt die Axpo auf spätestens Ende Jahr: Andrew Walo.
ENNIO LEANZA, Keystone

Das kommt überraschend: Andrew Walo verlässt die Axpo auf spätestens Ende Jahr. Das teilt Axpo heute morgen mit. Der Verwaltungsrat suche nun nach einem Nachfolger, einer Nachfolgerin.

«Nach fünf intensiven Jahren ist Axpo fit für die Zukunft, und ich freue mich auf Neues», lässt sich Walo in einer Medienmitteilung zitieren. Was er künftig macht, ist noch unklar. Er werde den Axpo-Konzern mit Genugtuung verlassen. Verwaltungsratspräsident bedauere den Entscheid von Walo, das Unternehmen zu verlassen.

Walo übernahm den Konzern in denkbar schlechten Zeiten. Weil die Strompreise sanken fuhr die Firma unter seiner Führung gleich im ersten Jahr einen Verlust ein, das erste Mal überhaupt wurden keine Dividenden an die Besitzer ausbezahlt.

In der Folge baute Walo die Axpo um. Abschreibungen in Milliardenhöhe wurden getätigt. In Kritik stand er, weil sein Lohn während seiner Amtszeit trotz der Verluste deutlich anstieg. Zuletzt erhielt Walo 1,18 Millionen Franken. Seinen Posten als Axpo-Chef übernahm er als Nachfogler von Heinz Karrer, der als Präsident zu Economiesuisse ging.

Axpo vor Veränderung

Die Besitzer der Axpo, unter anderem die Kantone Zürich, Aargau, Thurgau und Schaffhausen, arbeiten gerade daran, das Verhältnis untereinander anders zu regeln. Bis jetzt war es den Aktionären nicht möglich, ihre Aktienpakete zu verkaufen. Das soll sich aber ändern, wie ein erster Entwurf eines neuen Vertrages aufzeigt. Bald schon könnten auch andere Investoren Geld in das Unternehmen stecken. Allerdings mit der Bedingung, dass die alten Aktionäre die Mehrheit behalten.

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