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Der Kiosk hat seine Unschuld verloren

Das Handy-Tracking zeigt: Unsere Daten sind wertvoll. Darum müssen wir lernen, bewusster damit umzugehen. Aber es braucht auch neue Regeln.

MeinungBarnaby Skinner
Überwachung ohne Einverständnis: Kiosk am Hauptbahnhof Zürich. Foto: Martin Rütschi (Keystone)
Überwachung ohne Einverständnis: Kiosk am Hauptbahnhof Zürich. Foto: Martin Rütschi (Keystone)

Einige verbinden den Kiosk mit dem Kauf des ersten «Bravo»-Musikhefts. Andere denken an die süssen Würmli für 5 Rappen oder die sauren Zungen für 10. Und viele haben die eigene Kiosk-Anekdote. Meine geht so: Als Achtjähriger schickte mich meine Mutter zum Einkaufen. Zur Belohnung durfte ich danach das übrige Geld ausgeben, vielleicht für ein paar Würmli. Doch die Mutter hatte sich in der Banknote geirrt. Das Kleingeld reichte für Panini-Bilder. Beinahe so viele, um zwei Alben zu füllen.

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