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Kiosk verfolgt Kunden via Handydaten

Sie wollen sich im Caffè Spettacolo im Zürcher HB schnell einen Kaffee zum Mitnehmen holen? Schön, doch die Betreiberfirma strebt eine Vertiefung der Beziehungen zu Ihnen an.

David Hesse
Waren Sie nicht eben im Spettacolo gegenüber? Die Handysensoren wissen es. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)
Waren Sie nicht eben im Spettacolo gegenüber? Die Handysensoren wissen es. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)

Gemäss einem Bericht der Zeitung «Schweiz am Sonntag» führt das Kioskunternehmen Valora mit Sitz in Muttenz BL am Zürcher Bahnhof ein Pilotprojekt zur Erfassung der Laufwege ihrer Kunden durch. Sie will wissen, woher ihre Kunden kommen und wohin sie ihren Kaffee Crème mitnehmen.

Möglich machen dies die Mobiltelefone, die wir in unseren Handtaschen und Hosensäcken mitführen. Um nach verfügbaren WLAN-Netzen zu suchen, senden Handys ein Signal aus, das erfasst und verfolgt werden kann – man spricht von «Tracking». Valora hat gemeinsam mit einem deutschen Start-up-Unternehmen ihre diversen Geschäfte im Zürcher Hauptbahnhof – K-Kioske, Press & Books, Brezelkönig und Caffè Spettacolo – mit Sensoren ausgerüstet, die diese Handysignale empfangen und speichern. Anonymisiert, wie Valora-Sprecher Kilian Borter auf Anfrage betont; niemand werde mit Rufnummer erkannt.

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