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Deutschland bestellt Facebook-Vertreter ein

Die deutsche Konsumentenschutzministerin verlangt vom europäischen Facebook-Management eine Erklärung zum millionenfachen Daten-Missbrauch.

chk
Mark Zuckerberg am Tag vor seiner Anhörung in Washington. (9. April 2018)
Mark Zuckerberg am Tag vor seiner Anhörung in Washington. (9. April 2018)
Alex Wong/Getty Images, Keystone
Hat sich entschuldigt und Reformen angekündigt: Facebook-Chef Mark Zuckerberg. (Archivbild)
Hat sich entschuldigt und Reformen angekündigt: Facebook-Chef Mark Zuckerberg. (Archivbild)
Jeff Roberson, Keystone
Massnahme nach dem Datenskandal: Facebook kündigte an, den Nutzern eine bessere Kontrolle über ihre Daten zu gewähren.
Massnahme nach dem Datenskandal: Facebook kündigte an, den Nutzern eine bessere Kontrolle über ihre Daten zu gewähren.
Jeff Chiu/AP, Keystone
Der für Cambrige Analytica tätige Datenexperte Christopher Wylie bei der Anhörung im britischen Parlament. (27. März 2018)
Der für Cambrige Analytica tätige Datenexperte Christopher Wylie bei der Anhörung im britischen Parlament. (27. März 2018)
AFP
Deutschland sieht eine «Gefahr für die Demokratie»: Facebook durch eine Brille gesehen. (Archivbild)
Deutschland sieht eine «Gefahr für die Demokratie»: Facebook durch eine Brille gesehen. (Archivbild)
Jens Büttner, Keystone
«Die Frage, was mit den Daten von 30 Millionen deutschen Nutzerinnen und Nutzern passiert, ist eine zentrale Frage des Verbraucherschutzes»: Die deutsche Justiz- und Konsumentenschutzministerin Katarina Barley. (20. März 2018)
«Die Frage, was mit den Daten von 30 Millionen deutschen Nutzerinnen und Nutzern passiert, ist eine zentrale Frage des Verbraucherschutzes»: Die deutsche Justiz- und Konsumentenschutzministerin Katarina Barley. (20. März 2018)
Felipe Trueba, Keystone
Ruft seine Follower zum Löschen von Facebook auf: Brian Acton, Mitgründer von Whatsapp, an einer Konferenz in Laguna Beach, Kalifornien. (25. Oktober 2016)
Ruft seine Follower zum Löschen von Facebook auf: Brian Acton, Mitgründer von Whatsapp, an einer Konferenz in Laguna Beach, Kalifornien. (25. Oktober 2016)
Patrick T. Fallon/Bloomberg/Getty
Der Druck auf ihn wächst: Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich noch nicht persönlich zum aktuellen Skandal geäussert. (Archivbild)
Der Druck auf ihn wächst: Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich noch nicht persönlich zum aktuellen Skandal geäussert. (Archivbild)
Alberto Estevez, Keystone
Die Datenanalysefirma Cambridge Analytica, die sich mutmasslich Daten von 50 Millionen Facebook-Nutzern verschafft hat, beurlaubt ihren CEO, Alexander Nix. (20. März 2018)
Die Datenanalysefirma Cambridge Analytica, die sich mutmasslich Daten von 50 Millionen Facebook-Nutzern verschafft hat, beurlaubt ihren CEO, Alexander Nix. (20. März 2018)
Dominic Lipinski, Keystone
Fiel auf eine List des britischen Senders Channel 4 herein: Cambridge-Analytica-Chef Alexander Nix verlässt sein Büro in London. (20. März 2018)
Fiel auf eine List des britischen Senders Channel 4 herein: Cambridge-Analytica-Chef Alexander Nix verlässt sein Büro in London. (20. März 2018)
Facundo Arrizabalaga, Keystone
Die US-Konsumentenschutzbehörde FTC untersucht einem Bericht der «Washington Post» zufolge auch Facebook. (Archivbild)
Die US-Konsumentenschutzbehörde FTC untersucht einem Bericht der «Washington Post» zufolge auch Facebook. (Archivbild)
Marcio Jose Sanchez, Keystone
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Die deutsche Justiz- und Konsumentenschutzministerin Katarina Barley verlangt von Facebook eine Erklärung zum Skandal um millionenfach angezapfte Nutzerprofile. «Das europäische Facebook-Management muss zu diesem Skandal umfassend gegenüber der Bundesregierung Stellung beziehen.»

Dafür werde sie Vertreter des weltgrössten sozialen Netzwerks ins Justizministerium laden, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Donnerstag. Einen Zeitpunkt nannte sie im Bericht nicht.

«Gefahr für Demokratie»

«Die Frage, was mit den Daten von 30 Millionen deutschen Nutzerinnen und Nutzern passiert, ist eine zentrale Frage des Verbraucherschutzes», sagte Barley. Es sei nicht hinnehmbar, dass Nutzer in sozialen Netzwerken «gegen ihren Willen ausgeleuchtet werden, um sie ganz gezielt mit Wahlwerbung oder Hass gegen den politischen Gegner zu bombardieren». Solche Wahlkampfmethoden seien eine Gefahr für die Demokratie. Hier müssten klare Regeln gelten.

Der Missbrauch der Facebook-Nutzerdaten war am Wochenende bekanntgeworden. Die umstrittene britische Analysefirma Cambridge Analytica unterstützte den derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump im Wahlkampf 2016 und soll mit Hilfe von personalisierter Facebook-Werbung Wahlentscheidungen beeinflusst haben.

(SDA)

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