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Die Flops des Zuger Krypto-Pioniers

Johann Gevers, Chefdenker des Crypto Valley, inszeniert sich als genialer Entrepreneur. Wer hinschaut, stösst auf interne Kritik, Misserfolge – und Paranoia.

Finanzminister Ueli Mauer (Mitte) liess sich von Johann Gevers (links) über Kryptofinanz aufklären. Foto: Urs Flüeler (Keystone)
Finanzminister Ueli Mauer (Mitte) liess sich von Johann Gevers (links) über Kryptofinanz aufklären. Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Am 25. August 2017 begibt sich Finanzminister Ueli Maurer (SVP) auf eine Exkursion. Er besucht Start-ups, um zu lernen, wohin sich der Schweizer Finanzplatz bewegt. Einen Stopp macht Maurer in Zug bei der Firma Monetas. Ein Foto jenes Treffens zeigt Gründer Johann Gevers im Gespräch mit Maurer und Matthias Michel (FDP), dem Zuger Volkswirtschaftsdirektor. Der gebürtige Südafrikaner Gevers hat viel zu erzählen: Seine Firma will das globale Finanzsystem umkrempeln. Künftig soll jedermann seine Zahlungen mit dem Smartphone abwickeln können. Im Auge hat Gevers vor allem Afrika, wo grosse Teile der Bevölkerung kein Bankkonto haben.

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