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Globalisierung bedroht die Demokratie

Eine zu weit gehende wirtschaftliche Öffnung bedroht die Demokratie und ist ein gefährlicher Nährboden für Abschottung und Protektionismus, sagt Harvard-Professor Dani Rodrik.

Markus Diem Meier
Ein Arbeiter vor Rohren für die transadriatische Pipeline. Foto: Armando Babani (Keystone)
Ein Arbeiter vor Rohren für die transadriatische Pipeline. Foto: Armando Babani (Keystone)

Geplante umfassende Freihandelsabkommen wie das TTIP zwischen der EU und den USA oder das Ceta zwischen der EU und Kanada sind vom Scheitern ­bedroht. In der Kritik steht auch das ­geplante Tisa-Abkommen zum Abbau von Schranken bei Dienstleistungen, in das die Schweiz direkt involviert ist.

Bisher stand bei der Debatte um den Freihandel vor allem die Frage der Verteilung seiner Früchte im Vordergrund. Mittlerweile dominiert ein ganz anderes Argument: Die Sorge um die demokratische Selbstbestimmung der involvierten Länder. Auf den Punkt gebracht hat sie schon früh der an der US-Eliteuniversität lehrende Ökonom Dani Rodrik mit seinem politischen Trilemma.

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