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UBS in historischen Geldwäscherei-Skandal verstrickt

Es geht um fast 2 Milliarden Dollar: Die korrupte Machtelite Malaysias zweigte Unmengen an Geld ab. Das floss durch die Schweizer Grossbank.

Die UBS steht im Fokus einer der grössten Geldwäscherei-Affären der Geschichte. Foto: Thomas Egli
Die UBS steht im Fokus einer der grössten Geldwäscherei-Affären der Geschichte. Foto: Thomas Egli

Es ist nur eine kurze Kombination von elf Buchstaben, UBSWSGSGXXX. Aber die Schlussfolgerung, die sich aus dieser Zeichenfolge ergibt, ist weitreichend: Auch die UBS ist in den Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB verwickelt. Es geht um fast 2 Milliarden US-Dollar.

Das Kürzel ist das Kennzeichen der Singapurer Filiale der Schweizer Grossbank, der sogenannte Swift-Code. Er erscheint auf sieben Zahlungsbelegen, die der Enthüllungs-Blog «Sarawak Report» gestern öffentlich machte und die auch dem TA vorliegen. Die Dokumente legen nahe, dass im Jahr 2014 rund 1,9 Milliarden US-Dollar aus dem Umfeld von 1MDB auf ein UBS-Konto in Singapur abgezweigt worden sind. Damit steht nun auch die Schweizer Grossbank im Fokus einer der grössten Geldwäscherei-Affären der Geschichte, Seite an Seite mit den Privatbanken BSI, Falcon, Coutts und Edmond de Rothschild.

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