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Dieselgate lässt VW nicht zur Ruhe kommen

Der neue Emissionsbetrug des Automobilherstellers Audi, der zum Volkswagen-Konzern gehört, könnte eine Einigung verzögern und härtere Sanktionen nach sich ziehen.

Auch bei Audi wurde getrickst. Betroffen sind die Modelle A6, A8 und Q5. Foto: Akos Stiller (Bloomberg)
Auch bei Audi wurde getrickst. Betroffen sind die Modelle A6, A8 und Q5. Foto: Akos Stiller (Bloomberg)

Zu verdanken sind die jüngsten Enthüllungen bei Audi der kalifornischen Luftreinhaltebehörde. Im September 2015 hatte sie bereits die Betrugssoftware in mehr als elf Millionen Fahrzeugen entdeckt, die den VW-Konzern in eine schwere Krise gestürzt und mehr als ein Viertel seines Marktwertes gekostet hat. Doch der Skandal dürfte noch nicht ausgestanden sein. Audi versuchte nach den jüngsten Erkenntnissen der kalifornischen Aufsichtsinstanzen auch die Emissionsvorschriften für Kohlendioxid – nicht wie bis anhin bekannt nur für Stickoxid – zu umgehen. Eine betrügerische Software sorgte dafür, dass der Treibstoffverbrauch auf der Testanlage limitiert wurde, womit der C02-Ausstoss unter den Grenzwert sank.

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