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Eine Villa an der Pazifikküste, ein Konto in Genf

Ein mexikanischer Ex-Manager soll Millionen an Schmiergeldern kassiert haben und wird nun international gesucht. Er könnte sich in der Schweiz verstecken.

Haftbefehl gegen ihn und mehrere seiner Verwandten: Emilio Lozoya. (Archiv)
Haftbefehl gegen ihn und mehrere seiner Verwandten: Emilio Lozoya. (Archiv)
Keystone

Er war einer der Mächtigsten in Mexiko. Emilio Lozoya Austin beriet den Staatspräsidenten und leitete den riesigen staatlichen Ölkonzern Pemex. Nun ist der Urenkel Schweizer Emigranten auf der Flucht vor der Justiz. Die mexikanische Staatsanwaltschaft lässt ihn via Interpol weltweit suchen. Lozoyas Mutter Gilda Austin y Solís wurde am Mittwoch dieser Woche auf der kleinen deutschen Nordseeinsel Juist verhaftet. Sie soll sich dort in den Ferien mit ihren Enkeln aufgehalten haben. Ihr Sohn Emilio sei vor einigen Wochen auf dem Flughafen Frankfurt gesichtet worden, meldet die «Süddeutsche Zeitung». Seither ist er verschwunden. Es gibt Spekulationen in Deutschland, dass sich Lozoya Austin in die Schweiz abgesetzt habe.

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