Frankreich stellt Verfahren gegen Ex-Lafarge-CEO ein

Eric Olsen sei nicht in mögliche Vorgänge wie Terrorfinanzierung involviert gewesen, heisst es seitens der Justiz.

Seine Ehre sein nun wieder hergestellt: Eric Olsen anlässlich einer Medienkonferenz in Zürich im März 2017.

Seine Ehre sein nun wieder hergestellt: Eric Olsen anlässlich einer Medienkonferenz in Zürich im März 2017.

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Die französische Justiz hat das formelle Untersuchungsverfahren gegen den früheren Chef des Zementkonzerns LafargeHolcim eingestellt. Die Untersuchungsbehörden hätten beschlossen, Eric Olsen im Prozess gegen insgesamt acht frühere Manager aussen vor zu lassen, sagte sein Anwalt Pierre Cornut-Gentille am Dienstag.

Bei dem Verfahren geht es um die Aktivitäten des französisch-schweizerischen Unternehmens während des syrischen Bürgerkriegs. Die französischen Behörden gehen der Frage nach, ob Lafarge die Extremisten-Miliz Islamischer Staat bezahlt hat, um die Fabriken des Konzerns in Syrien am Laufen zu halten.

Die Behörden seien nun zu dem Schluss gekommen, Olsen sei nicht in mögliche Vorgänge wie Terrorfinanzierung involviert gewesen. Olsen erklärte, die Entscheidung stelle seine Ehre wieder her. Er könne sich nun der Fortsetzung seiner Karriere widmen. Olsen, der französischer und US-amerikanischer Staatsbürger ist, hatte LafargeHolcim nach einer internen Untersuchung um Schutzgeldzahlungen verlassen. (nag/sda)

Erstellt: 05.03.2019, 18:36 Uhr

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