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Überraschender Abgang: Geldwäsche-Chef des Bundes geht

Zwei Topstellen im Kampf für einen sauberen Schweizer Finanzplatz sind unbesetzt – ausgerechnet jetzt gibt es so viel Arbeit wie noch nie.

Thomas Knellwolf, Simone Rau, Titus Plattner
In der Kantonshauptstadt hielt Ordolli häufig Vorlesungen: Blick auf die Genfer Seepromenade. Foto: Alamy
In der Kantonshauptstadt hielt Ordolli häufig Vorlesungen: Blick auf die Genfer Seepromenade. Foto: Alamy

Im Verlauf dieser Woche ist Stiliano Ordolli aus dem elektronischen Staatskalender des Bundes gelöscht worden. Zuvor schon hatte das Bundesamt für Polizei Fedpol den Genfer von seinen Aufgaben als Leiter der Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) entbunden. Nun zieht der Jurist, der in der Öffentlichkeit wenig bekannt ist, einen Schlussstrich. «Der Chef MROS hat den Wunsch geäussert, das Fedpol zu verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen», teilt Cathy Maret, die Kommunikationschefin des Bundesamts, auf Anfrage mit.

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