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Gibt es eine Medizin gegen hohe Preise?

Krankenkassen, Pharmafirmen und Ärzten suchen nach einem Weg, die teuren Kombinationstherapien gegen Krebs auf einem bezahlbaren Niveau zu halten.

Kombinierte Präparate treiben die Kosten weiter in die Höhe: Krebspatient während der Chemotherapie. Foto: Getty Images
Kombinierte Präparate treiben die Kosten weiter in die Höhe: Krebspatient während der Chemotherapie. Foto: Getty Images

Die jüngsten Fortschritte in der Onkologie sind beachtlich. Dank den sogenannten Immuntherapien leben einige Patienten trotz aggressiver Tumore über Jahre weiter. Die neuen Medikamente sind jedoch enorm teuer. Hinzu kommt, dass sie häufig mit bestehenden Medikamenten kombiniert werden, was für einen zusätzlichen Kostenschub sorgt. Im Extremfall seien so in kurzer Zeit Kosten von mehreren Hunderttausend Franken möglich, sagt etwa Alfred Zippelius, stellvertretender Chefarzt Onkologie am Unispital Basel. Er sieht die Entwicklung kritisch. «Es kann nicht sein, dass man einfach die Preise der einzelnen Therapien zusammenzählt, sonst sind die Kosten für die Gesellschaft nicht mehr bezahlbar.» Deshalb seien nun tragfähige Modelle gefordert.

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