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Globalisierungskritik im Fast-Food-Lokal

Antiglobalisierer wählen heute rechts. Doch mit Protektionismus lassen sich Strukturwandel und Digitalisierung nicht aufhalten.

Er hatte noch klare Gegner: José Bové nimmt im August 2001 Kurs auf ein Schnellrestaurant. Foto: AP, Keystone
Er hatte noch klare Gegner: José Bové nimmt im August 2001 Kurs auf ein Schnellrestaurant. Foto: AP, Keystone

José Bové wurde berühmt, weil er zusammen mit anderen Bauern in einem südfranzösischen Kaff ein McDonald’s-Restaurant zerstörte. Sein Protest richtete sich gegen die globale Fast-Food-Kultur und gegen Strafzölle auf Roquefortkäse, die die USA als Trotzreaktion auf einen EU-Importstopp gentechnisch veränderter Nahrungsmittel erhoben hatten. Der widerspenstige Gallier wollte mit dem Traktor seine Erzeugnisse schützen – dem transatlantischen Freihandelspartner ging es um seine Interessen. Die Aktion führte Bové ins Gefängnis und an die Spitze der links-grünen Globalisierungskritik.

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