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Kein Schweizer Geld für Waffenfirmen

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) will dem Schweizer Finanzplatz Investitionen in die Rüstungsindustrie verbieten. Dazu wird demnächst eine Initiative lanciert.

Unermüdlich setzt sich die GSoA gegen Waffen ein: Anhänger der Initiative gegen Kriegsmaterial-Exporte, 2009. Foto: Martin Ruetschi (Keystone)
Unermüdlich setzt sich die GSoA gegen Waffen ein: Anhänger der Initiative gegen Kriegsmaterial-Exporte, 2009. Foto: Martin Ruetschi (Keystone)

Waffen sind ein gutes Geschäft. Nicht nur für die Hersteller selbst, sondern auch für Investoren. Aktienindizes mit Rüstungsherstellern haben dieses Jahr um 25 Prozent zugelegt. Doch Waffen verursachen auch unvorstellbares Leid. Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) will daher dafür sorgen, dass kein Geld aus Schweizer Vorsorgeeinrichtungen in Waffenhersteller investiert wird. Sie wird im Frühling damit beginnen, Unterschriften für eine Volksinitiative zu sammeln. «Der Schweizerischen Nationalbank, Stiftungen sowie Einrichtungen der staatlichen und beruflichen Vorsorge ist die Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten untersagt», heisst es in einem Entwurf des Initiativtexts, der dem TA vorliegt.

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