Zum Hauptinhalt springen

In China steuert der Staat die Börse

Um die Wirtschaftsflaute zu bekämpfen, nimmt Peking grossen Einfluss auf die Entwicklung von Aktienkursen. Im Moment läuft dieses Vorhaben aber gerade sehr schief.

An der Börse von Shanghai rauft sich ein Investor die Haare. Foto: Aly Song (Reuters)
An der Börse von Shanghai rauft sich ein Investor die Haare. Foto: Aly Song (Reuters)

Wann tatsächlich alle Dämme brechen an Chinas Börsen, das entscheidet immer noch die Regierung. Nach dem Erdrutsch der Vorwoche, als 2000 Aktien an einem Tag bis zu 10 Prozent an Wert verloren, setzte Peking alle Hebel in Bewegung, um noch mehr Panik zu verhindern. Die Regierung pumpte riesige Geldmengen in den Markt, verordnete den Staatsmedien optimistische Berichterstattung und kürzte am Mittwochabend die Gebühren für Transaktionen um 30 Prozent. Der geballte Widerstand gegen fallende Kurse zeigt die Dringlichkeit, mit der die Wirtschaftsplaner versuchen, die Krise zu lösen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.