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Ärzte bekamen 10'000 Franken pro Operation

Verwendeten Chirurgen ein Implantat einer bestimmten Firma, wurden sie finanziell belohnt. Damit ist seit Kurzem Schluss.

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Ein Patient liegt auf der Intensivstation im Universitätsspital Zürich. (Symbolbild)
Ein Patient liegt auf der Intensivstation im Universitätsspital Zürich. (Symbolbild)
Gaetan Bally, Keystone

Eine amerikanische Medtech-Firma hat laut dem «SonntagsBlick» Medizinern in der Schweiz gewisse Rückvergütungen versprochen, falls sie bei Patienten die Produkte des Unternehmens erfolgreich einoperieren. Es geht um die Firma Nevro und die Zeitung beruft sich auf ihr vorliegende Vertragsdokumente.

Demnach zahlte das Unternehmen Schweizer Medizinern 10'000 Franken als Belohnung für jedes Nevro-Implantat, dass sie Patienten unter die Haut pflanzen. Wer Patienten Nevro-Stimulatoren mit Aufwand von rund 800'000 Franken in den Rücken setzt, sei mit 160'000 Franken belohnt worden.

Dieses Vorgehen sei aber mittlerweile beendet worden, hiess es. Die Firma erklärte gegenüber dem «SonntagsBlick», dass sie vergangenes Jahr die Richtlinien für Rabatte verschärft habe. Infolgedessen seien einige Verträge in der Schweiz angepasst worden, um den neuen Unternehmensstandards zu entsprechen.

(SDA)

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