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Krankenkassenprämien steigen immer mehr

Die Gesundheitskosten sollen gemessen an den Löhnen auch im nächsten Jahr überdurchschnittlich stark steigen. Die Prämienteuerung dürfte aber nicht in jedem Kanton gleich hoch sein.

Besonders hart trifft es ländliche Kantone: Die Prämien steigen erneut.
Besonders hart trifft es ländliche Kantone: Die Prämien steigen erneut.
Archivbild, Keystone

Nicht der erwartete Prämienschock, aber dennoch eine deutliche Erhöhung: Die Krankenkassenprämien sollen nächstes Jahr durchschnittlich vier bis fünf Prozent mehr kosten. Sie würden damit etwa so stark wie in den letzten Jahren steigen. Das zeigen Zahlen des Krankenkassenverbands Santésuisse, die Radio SRF vorliegen. «Diese Kosten- und damit Prämiensteigerung ist etwa im Rahmen der vergangenen Jahre», erklärt Verena Nold, Direktorin des Krankenkassenverbands Santésuisse.

Gemessen an den Löhnen würden die Gesundheitskosten damit erneut überdurchschnittlich stark steigen. Dafür gibt es mehrere Gründe: «Man stellt fest, dass die Patienten häufiger zum Arzt gehen», so Nold zu Radio SRF. Viele würden für eine Behandlung mehrere verschiedene Ärzte aufsuchen. Ausserdem würden die einzelnen Arztbesuche an sich teurer werden. Die Ärzte berechneten immer mehr Zeit für Administratives in Abwesenheit der Patienten, sagt sie.

Nicht in jeder Region sollen die Prämien gleich stark ansteigen. «Was man schon sieht, ist, dass in tendenziell teuren Kantonen wie Basel-Stadt, Genf und Waadt die Kosten unterdurchschnittlich steigen und eher in günstigeren, ländlichen Kantonen die Kosten eher steigen», sagt Nold. Im Herbst werden mehr Details bekannt.

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