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Mayer bekommt 23 Millionen Dollar zum Abschied

Die heute 41-Jährige sollte Yahoos Talfahrt stoppen. Sie scheiterte und kriegt nun eine millionenschwere Abfindung.

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«Goldener Fallschirm» von 23 Millionen Dollar: Marissa Mayer, hier beim WEF in Davos im Jahr 2015.
«Goldener Fallschirm» von 23 Millionen Dollar: Marissa Mayer, hier beim WEF in Davos im Jahr 2015.
Keystone
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Der Abschied von der Yahoo-Spitze mit dem Verkauf des Web-Geschäfts an Verizon macht Marissa Mayer rund 23 Millionen Dollar reicher. Der 41-Jährigen steht eine Abfindung in Höhe von drei Millionen Dollar in bar und Aktien im Wert von knapp 20 Millionen Dollar zu.

Der Verkauf des Web-Geschäfts – des Kerns des Internet-Urgesteins – soll bis zur Jahresmitte abgeschlossen werden, wie Yahoo weiter mitteilte. Das Rest-Unternehmen, bei dem die Beteiligungen an der chinesischen Handelsplattform Alibaba und dem Gemeinschaftsunternehmen Yahoo Japan liegen, soll dann in Altaba umbenannt werden.

McInerney übernimmt

Es soll von Thomas McInerney geführt werden, wie Yahoo weiter ankündigte. Er war früher unter anderem Finanzchef beim Internet-Konzern IAC, zu dem etwa die Videoplattform Vimeo und die Dating-App Tinder gehören.

Mayer hatte seit Sommer 2012 versucht, die Talfahrt von Yahoo zu stoppen, konnte aber trotz hoher Investitionen in Medieninhalte und teurer Zukäufe den Schrumpfkurs nicht umkehren. Nachdem eine für Aktionäre steuerfreie Abspaltung der Alibaba-Beteiligung scheiterte, wurde im vergangenen Sommer der Verkauf des Web-Geschäfts an Verizon für 4,8 Milliarden Dollar ausgehandelt.

Preis von 350 Millionen Dollar

Der Abschluss des Deals stockte jedoch, als kurz darauf der Diebstahl der Daten von bis zu einer Milliarde Yahoo-Nutzer bekannt wurde. Der Verkaufspreis wurde vor kurzem deshalb um 350 Millionen Dollar gekappt. Mayer verzichtete unter Hinweis darauf Anfang März auf ihre jährliche Prämie von bis zu zwei Millionen Dollar sowie Aktien im Wert von mindestens zwölf Millionen Dollar.

(SDA)

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