Milliardenhilfe für die Ukraine

Soforthilfe für die Ukraine: Der Internationale Währungsfonds gibt sofort 1,4 Milliarden Dollar frei.

Geld fliesst, da die Regierung in Kiew gute Arbeit geleistet habe, so der IWF: IWF-Chefin Christine Lagarde spricht mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroshenko. (20. Juni 2017)

Geld fliesst, da die Regierung in Kiew gute Arbeit geleistet habe, so der IWF: IWF-Chefin Christine Lagarde spricht mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroshenko. (20. Juni 2017) Bild: Stephen Jaffe/AFP

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat ein neues Kreditprogramm für die Ukraine abgesegnet und 1,4 Milliarden Dollar Soforthilfen freigegeben. Insgesamt umfasst das Hilfsprogramm Kredite in Höhe von 3,9 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von 14 Monaten, wie die Finanzinstitution am Dienstag in Washington mitteilte.

Der IWF erklärte, die Regierung in Kiew habe mit Erfolg die makroökonomische Stabilität wiederhergestellt und das Wachstum angekurbelt. Ausserdem habe die Ukraine ihr Defizit senken können.

IWF-Chefin Christine Lagarde hatte bereits Ende November gesagt, dass in ihren Augen die Bedingungen für das Hilfsprogramm erfüllt seien. So hatte das ukrainische Parlament den Haushalt für 2019 mit einem Defizit von 2,3 Prozent, höhere Gas- und Heizpreise und eine verbesserte Führung der staatlichen Banken beschlossen. (roy/afp)

Erstellt: 19.12.2018, 03:35 Uhr

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