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Reich werden dank Digitalwährung – ein Selbstversuch

Wie ich in das virtuelle Geld namens Ether investierte. Und beinah den Verstand verlor.

Ein Bitcoin-Schürfer inspiziert seine Rechner. Foto: Liu Xinghe (Keystone)
Ein Bitcoin-Schürfer inspiziert seine Rechner. Foto: Liu Xinghe (Keystone)

Ende Januar 2016 beschloss ich, endlich vernünftig zu werden und mit dem Sparen anzufangen. Auf dem Bankkonto ist das natürlich sinnlos, weil es keine Zinsen mehr gibt.

Für Aktienkäufe war mein Kapital ziemlich gering: 500 Franken. Zudem hatte ich in meinem Leben zu viele Nachrichten über Kursstürze und platzende Blasen gehört. Und was wäre schon das Resultat? Im allerbesten Fall, bei mörderischen 20 Prozent Rendite, 100 Franken Gewinn im Jahr. Und zwar dafür, dass man schlimmstenfalls die Angestellten der Unternehmen, in die man investiert, auch noch auspresst wie Zitronen? Aktien schieden somit für mich aus. Zu riskant, zu wenig Profit, zu böse.

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