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Schnelles Netz nur bis zur Strasse

Die Swisscom vermeidet es immer häufiger, Glasfaserkabel in Zusammenarbeit mit anderen Anbietern bis ins Haus zu ziehen. Kritiker werfen der Telecomfirma vor, sie wolle so ihr Monopol zementieren.

Das Glasfaserkabel bringt eine schnelle Internetverbindung – wenn es bis zu den Haushalten kommt. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)
Das Glasfaserkabel bringt eine schnelle Internetverbindung – wenn es bis zu den Haushalten kommt. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)

Bis Ende 2021 werde die Swisscom «alle Gemeinden und über 90 Prozent der Schweizer Wohnungen und Geschäfte mit neusten Glasfasertechnologien erschlossen haben». So bewirbt der Telecomriese seine derzeitige Ausbauoffensive. Eine Million Kilometer Glasfasern werden jährlich verbaut, 3500 Leute arbeiten täglich daran. Für eine Schweiz «heute und morgen», so endet der Werbefilm des Unternehmens und suggeriert den Bau des «Highspeed-Internets für die ganze Schweiz».

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