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Schillernder Händler bei Schweizer Waffenlieferung

Die Schweiz vertraute einem ungarischen Zwischenhändler beim Geschäft mit 737 Schweizer Sturmgewehren. Spurensuche nach einem Mann mit fragwürdigem Ruf.

Die ungarische Sondereinheit TEK gehört zu den Kunden des Zwischenhändlers Milipol in Budapest. Foto: Bea Kallos
Die ungarische Sondereinheit TEK gehört zu den Kunden des Zwischenhändlers Milipol in Budapest. Foto: Bea Kallos

737 Sturmgewehre und 72 Granatwerfer waren es. Als im Januar 2015 ein Vertreter der Schweizer Exportkontrolle in Ghana die Waffen auf einem Militärstützpunkt kontrollierte, waren sie noch alle da. Ganz so wie vom nationalen Sicherheitsrat Ghanas bestellt und von zwei Schweizer Produzenten mit dem Segen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) geliefert. Es habe «keinen Anlass für Beanstandungen gegeben», teilt das Seco heute mit.

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