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Schweizern sind 5 Rappen für das Säckli zu viel

Seit die Raschel-Säckli an der Kasse nicht mehr gratis sind, ist bei der Migros der Verbrauch um 80 Prozent zurückgegangen. Coop registriert gar einen Rückgang von 85 Prozent.

Ein Bild der Vergangenheit: Seit die Einwegsäckchen kosten, ging der Verbrauch bei der Migros drastisch zurück. (Archivbild)
Ein Bild der Vergangenheit: Seit die Einwegsäckchen kosten, ging der Verbrauch bei der Migros drastisch zurück. (Archivbild)
Keystone
Auch bei Coop kostet das Säckli 5 Rappen.
Auch bei Coop kostet das Säckli 5 Rappen.
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Denner macht noch nicht mit: «Derzeit werden Detailfragen wie Preis und mögliche Alternativen erarbeitet», sagt Sprecher Thomas Kaderli.
Denner macht noch nicht mit: «Derzeit werden Detailfragen wie Preis und mögliche Alternativen erarbeitet», sagt Sprecher Thomas Kaderli.
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Die Gebühr von fünf Rappen für das Raschelsäckli an der Kasse zeigt Wirkung: Bei der Migros ging der Verbrauch um 80 Prozent zurück, wie der Sprecher Luzi Weber zur «Sonntagszeitung» sagt. Bei Coop war der Rückgang mit 85 Prozent noch grösser.

Laut Adrienne Suvada, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Marketing Management der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, beweist dieser grosse Rückgang, dass die Konsumenten die Plastik-Säckli nicht unbedingt brauchen: «Sie nehmen ihre Einkäufe nun in die Hand, stopfen sie in die Laptoptasche oder haben eine eigene Tüte mit. Weil die Säcke zu Hause oft im Abfall landeten, ist es für viele keine Option, dafür zu bezahlen.»

Denner zieht nach

Migros schaffte als erster Detailhändler die Gratissäckchen ab. Seit dem 1. November 2016 werden stattdessen biologisch abbaubare Tüten abgegeben – kostenpflichtig. Coop hat die Massnahme in Zürcher Filialen getestet, seit einer Woche sind die Säckli in den Supermärkten nur noch für ein Foiferli zu haben. Auch Spar hat seit Anfang Jahr nachgezogen.

Denner macht noch nicht mit, will aber im laufenden Jahr die Gebühr einführen. «Derzeit werden Detailfragen wie Preis und mögliche Alternativen erarbeitet», sagt Sprecher Thomas Kaderli zur Zeitung.

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