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Schwerfälliger Kapitalismus

Die Wirtschaft tut sich schwer, vergangene Fehler nicht zu wiederholen. Das könnte sich rächen.

Es ist eine enorme Herausforderung. Zwanzig Jahre nach der ersten digitalen Revolution erscheint die zweite wie ein Tsunami einer ganz neuen Grössenordnung. Praktisch kein Land und auch keine Branche (Finanzen, Industrie, Lebensmittel, Medizin, Bildung oder Transport) werden von diesem technologischen Umbruch verschont bleiben. Unternehmen werden fusionieren oder verschwinden, andere werden sich weiterentwickeln – entsprechend dem klassischen Schema, das der Wirtschaftswissenschaftler Joseph Schumpeter beschrieben hat. Dabei könnten Millionen von Arbeitsplätzen verschwinden. Kaum alle dürften von den neu geschaffenen Jobs ersetzt werden, die diese zweite digitale Revolution mit sich bringt. Dass diese das Leben der Menschen in vieler Hinsicht erleichtern wird, daran gibt es allerdings keinen Zweifel.

Gefahr von rechts

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