Sicher im Internet unterwegs

Google gibt es jetzt seit 20 Jahren. Die Sicherheit der Nutzerdaten war von Anfang ein zentrales Anliegen des Unternehmens.

Google in Zürich: Entwicklungsstandort für Sicherheitssoftware. Foto: Raisa Durandi

Google in Zürich: Entwicklungsstandort für Sicherheitssoftware. Foto: Raisa Durandi

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Wir alle schätzen die Möglichkeiten, die uns die Digitalisierung bietet: Unterwegs mit dem Smartphone die Wegbeschreibung auf Google Maps aufrufen, zu Hause auf dem Sofa den Google-Assistenten nach dem Wetter fragen oder im Büro Dokumente mit G-Suite abrufen, um sie weiterzubearbeiten – diese und andere Onlinedienste nutzen viele von uns täglich.

Mithilfe von Klicks können wir bei Google diese Dienste stetig verbessern. Zum Beispiel die Suche: Als Google vor 20 Jahren erstmals live ging, zeigten wir unseren Nutzern nur gerade zehn Links als Suchresultate. Seither hat sich der Dienst massiv verbessert. Heute können wir die Nutzer bereits bei der Eingabe der Suchanfrage unterstützen – mit einem Modell zur Rechtschreibkorrektur, das von Nutzern lernt, die denselben Tippfehler gemacht haben.

Ich selbst kümmere mich um die Sicherheit der Google-Datenzentren. Seit je benutzen wir die neuesten Technologien, um die Daten unserer Nutzer zu schützen.

Denselben Ansatz verfolgen wir bei Google auch, wenn es um Werbung geht. Ein Grossteil unseres Geschäfts basiert darauf, relevante Werbung zu schalten, sowohl in den Google-Diensten als auch auf Websites und in mobilen Applikationen unserer Partner. Werbung ermöglicht es uns, unsere Dienste kostenlos bereitzustellen. Google verwendet Daten nur, um Nutzern individualisierte Werbung einzublenden. Wir verkaufen nie persönlichen Daten wie Namen oder E-Mail-Adressen an Dritte.

Ich selbst kümmere mich um die Sicherheit der Google-Datenzentren. Seit je benutzen wir die neuesten Technologien, um die Daten unserer Nutzer zu schützen. Strenge Personenkontrollen, hundertprozentige Verschlüsselung, Shredder für alte Disks, Security-Keys zum Kontoschutz, Google-Sicherheitschips: Wir beschäftigen Hunderte Spezialisten, um Ihre Daten zu schützen. Ab 2019 erhalten Schweizer Unternehmen mit der neuen Google-Cloud-Plattform zusätzlich die Möglichkeit, ihre eigenen Applikationen direkt in der Google-Cloud zu erstellen.

Stolz seit 20 Jahren

Dieselben hohen Sicherheitsansprüche stellen wir auch an unsere Dienstleistungen für Konsumenten. Wir haben 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Sicherheitstechnologie. Davon profitieren unsere Nutzer – und die gesamte Onlinewelt. Denn wir geben viele unserer neuesten Lösungen als frei verfügbare Software weiter. So kommt sie allen zugute.

Ich bin stolz darauf, dass einige davon «Made in Switzerland» oder «Made in Germany» sind, zum Beispiel Sicherheitstools wie «Safe Browsing» in Chrome oder «Mein Konto». Unter «Mein Konto» können Sie die Einstellungen Ihrer Privatsphäre und Sicherheit jederzeit anpassen. Ich möchte Sie dazu ermuntern, einen Blick auf Ihr Google-Konto zu werfen und einen «Privacy und Security»-Check zu machen. Hier können Sie bestimmen, ob Google zum Beispiel Wegbeschreibungen speichern darf oder die Konversation mit dem Google-Assistenten löschen soll. Transparenz und Kontrolle für die Nutzer: Das ist unser Motto und unser Stolz, seit 20 Jahren.

Der Schweizer Urs Hölzle ist Senior Vice President bei Google.

Erstellt: 26.09.2018, 19:59 Uhr

Artikel zum Thema

Okay Google, warum sprichst du nicht Färöisch?

Auf der Inselgruppe versuchen sie, Google dazu zu bringen, ihre Minisprache als 104. Sprache in den Translator aufzunehmen. Mehr...

Tabubruch bringt Google in Millionen Autos

Die Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi will Wagen mit vorinstallierten Android-Apps herstellen. Damit müssen sich die Fahrer mit Datenschutz auseinandersetzen. Mehr...

Mitarbeiter verlassen Google wegen zensurierter Such-App

Googles Projekt «Dragonfly» setzt die strikte Zensur des chinesischen Regimes durch. Nun haben erste Mitarbeiter aus Protest gekündigt. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Newsletter

Der ideale Start in den Tag

Sie wollen täglich die besten Beiträge aus der Redaktion?
Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter «Der Morgen».

Kommentare

Blogs

Never Mind the Markets Chinas Aufstieg zur digitalen Macht

Weiterbildung

Gamen in der Schule

Die Schule bereitet Kinder auf die Arbeitswelt vor. Das Rüstzeug soll auch spielerisch vermittelt werden.

Die Welt in Bildern

Gespenstische Stimmung: Ein Vogel fliegt während des letzten Vollmondes des Jahres über den Statuen der Katholischen Hofkirche in Dresden. (12. Dezember 2019)
(Bild: Filip Singer) Mehr...