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«Je weniger Schwarzarbeit, desto weniger illegale Einwanderung»

«Migranten aus Asien und Afrika gehen dorthin, wo sie Arbeit finden», sagt François Crépeau. Foto: Fabian Unternährer (13 Photo)

Ein Migrant klopft bei Ihnen an und fragt nach einem Gelegenheitsjob, etwa im Garten oder am Haus. Was sagen Sie ihm?

Einen Monat später melden sich zehn Migranten und suchen Arbeit. Was tun Sie dann?

Klicken Sie auf die Grafik für eine grössere Ansicht. Quelle: BBC

Damit haben Sie meine Frage umgangen, nämlich: Was ist, wenn plötzlich zehn Migranten vor Ihrer Haustür stehen und Arbeit wollen?

Analoges könnten die Schweiz und Europa den jährlich zwei bis drei Millionen illegalen Einwanderern sagen: Sorry, wir haben nicht genug Arbeit für euch.

Die meisten arbeiten also illegal?

Sollten wir in Europa tiefere ­Mindestlöhne zulassen, um das Angebot von Tieflohnjobs zu ­legalisieren?

Ein Beispiel?

Sklaverei in Europa?

Das Beispiel ist auch ein Beleg für Ihre These, dass illegal ­Eingewanderte eine Arbeit finden müssen, um zu überleben.

Gibt es solche Ausbeutung auch in der Schweiz?

Doch umgekehrt gedacht: Solche Konkurrenz kann guttun.

Wer sollte hierzulande jene Arbeit leisten, die heute illegal ­Eingewanderte verrichten?

Als Lösung eine Einwandererpolitik mit Quoten und Kriterien wie in Kanada, Australien oder den USA?

Wie viele wandern in Kanada ein?

Eine Art kanadisches ­Saisonnierstatut. Wäre eine solche Politik die Lösung für die Schweiz und Europa, um illegale Migration einzudämmen? Eine Art Schweizer und europäische Greencard?

Sie betonen stets die Rechte von Migranten. Doch wie steht es um die Pflichten, etwa dass sie sich korrekt ausweisen? Urteile zu Asylverfahren zeigen, dass etliche Einwanderer ihre Einreisepapiere vernichten oder ihre Herkunft verschleiern.