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Sunrise verkauft über 2200 Sendemasten

2239 Mobilfunkmasten gehen für eine halbe Milliarde Franken an ein Konsortium der spanischen Cellnex, der Swiss Life und der Deutschen Telekom. Das Geld will Sunrise für einen Schuldenabbau einsetzen.

Mit der Transktion betritt die Nummer zwei der hiesigen Telekombranche Neuland in der Schweiz, da die Firmen die Masten bisher selber besassen: Ein Handyantennenmast mit Geräten zur Übermittlung eletkronischer Daten beim Ritom-See bei Piotta TI.
Mit der Transktion betritt die Nummer zwei der hiesigen Telekombranche Neuland in der Schweiz, da die Firmen die Masten bisher selber besassen: Ein Handyantennenmast mit Geräten zur Übermittlung eletkronischer Daten beim Ritom-See bei Piotta TI.
Gaetan Bally, Keystone
2239 Mobilfunkmasten gehen für eine halbe Milliarde Franken an ein Konsortium der spanischen Cellnex, der Swiss Life und der Deutschen Telekom: Ein Mann arbeitet an einer Mobilfunkantenne in Zürich.
2239 Mobilfunkmasten gehen für eine halbe Milliarde Franken an ein Konsortium der spanischen Cellnex, der Swiss Life und der Deutschen Telekom: Ein Mann arbeitet an einer Mobilfunkantenne in Zürich.
Christian Beutler, Keystone
Das Geld will Sunrise vor allem für einen Schuldenabbau einsetzen.
Das Geld will Sunrise vor allem für einen Schuldenabbau einsetzen.
Lukas Lehmann, Keystone
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Sunrise verkauft einen grossen Teil seiner Handyantennenmasten. 2239 Mobilfunkmasten gehen für eine halbe Milliarde Franken an ein Konsortium der spanischen Cellnex, der Swiss Life und der Deutschen Telekom.

Das Geld will Sunrise vor allem für einen Schuldenabbau einsetzen, wie der zweitgrösste Telekomanbieter der Schweiz am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Die Transaktion betrifft die passive Netzinfrastruktur, das heisst vorwiegend Stahl- und Betonkonstruktionen.

Die gesamte aktive Infrastruktur des Mobilfunknetzes verbleibe bei Sunrise, hiess es weiter. Insgesamt hat das Unternehmen 3600 Handyantennen.

Keine Überraschung

Der Verkauf ist keine Überraschung. Sunrise hatte bereits im Januar bekannt gegeben, über eine Veräusserung nachzudenken.

Mit der Transaktion betritt die Nummer zwei der hiesigen Branche Neuland in der Schweiz: Alle drei grossen Mobilfunkanbieter Swisscom, Sunrise und Salt besassen ihre Antennenmasten bislang selber. Bei Swisscom und Salt ist ein solcher Verkauf gemäss früheren Angaben kein Thema.

Trend zum Zurückleasen

In anderen Ländern gibt es den Trend zum Verkauf und Zurückleasen schon seit einigen Jahren. So hat etwa der französische Mobilfunkanbieter Bouygues im vergangenen Sommer mehrere hundert Masten in ländlichen Gebieten an die spanische Mobilfunknetzfirma Cellnex Telecom veräussert.

Auch Telecom Italia, die spanische Telefonica, die niederländische KPN oder die in Moskau gegründete Vimpelcom haben einen Mastenverkauf evaluiert oder durchgeführt.

SDA/woz

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