Tourismus legt in den Schweizer Städten zu

Die Destinationen hierzulande schneiden im internationalen Vergleich wieder besser ab. Eine Stadt schafft es in die Top Ten.

Ansicht aus der Drohne: Genf wird viel besucht.  (Keystone/Léandre Duggan/3. Mai 2019)

Ansicht aus der Drohne: Genf wird viel besucht. (Keystone/Léandre Duggan/3. Mai 2019)

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Der Städtetourismus nahm 2018 in der Schweiz wie schon im Vorjahr zu. In einem Ranking des Konjunkturforschungsinstituts BAK Economics von zehn ausländischen und den fünf grössten Schweizer Städten belegt Genf als erfolgreichste Schweizer Destination allerdings nur den neunten Rang.

Genf profitiert laut BAK Economics von einer ausgezeichneten Ertragskraft und einer überdurchschnittlichen Auslastung. Allerdings zeigte die Rhonestadt im vergangenen Jahr die schwächste Entwicklung der Übernachtungszahlen unter allen 15 betrachteten Städte-Destinationen.

Zürich belegte als zweitbeste Schweizer Städte-Destination den 11. Platz, wobei sich die Limmatstadt vor allem auf eine gute Auslastung der Kapazitäten stützen konnte. Bern, Lausanne und Basel belegten die Schlussplätze im gesamten Ranking.

Barcelona an der Spitze

An der Spitze standen hingegen Barcelona, Florenz, Prag, Verona und München. Da diese internationalen Konkurrenten vor allem in den Jahren 2015 und 2016 im Gegensatz zur Schweiz kräftig expandierten, haben die hiesigen Städte über die letzten 5 Jahre hinweg im Saldo Marktanteile eingebüsst.

Denn die Jahre 2015 und 2016 waren durch die abrupte Frankenaufwertung nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Januar 2015 für den Schweizer Tourismus schwierig, wie es in der Auswertung von BAK Economics heisst. Damals hätten die Schweizer Städtedestinationen mit einem nur noch schwachen Anstieg der Übernachtungen von im Schnitt knapp einem Prozent pro Jahr vorlieb nehmen müssen.

Dies habe sich in den vergangenen zwei Jahren jedoch wieder markant geändert: Mit einem Nachfrageplus von 7,1 Prozent im Jahr 2017, respektive 5,6 Prozent im Jahr 2018 hätten die Schweizer Städte wieder klar aufgeholt. Sie seien damit so dynamisch gewachsen wie seit der Finanzkrise von 2008 nicht mehr. (fal/sda)

Erstellt: 09.10.2019, 11:22 Uhr

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