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Türkische Börse bricht nach Erdogan-Schlappe ein

Aktien im Minus, die Währung auf Rekordtief: Der Ausgang der Parlamentswahlen hat in der Türkei für Unruhe an der Börse gesorgt. Die Zentralbank ist gefordert.

Die islamisch-konservative AKP verlor in der Türkei die absolute Mehrheit. Staatschef Recep Tayyip Erdogan bei der Stimmabgabe. (07.06.2015)
Die islamisch-konservative AKP verlor in der Türkei die absolute Mehrheit. Staatschef Recep Tayyip Erdogan bei der Stimmabgabe. (07.06.2015)
Ozan Kose, AFP

Mit kräftigen Verlusten hat die Börse in Istanbul auf die Parlamentswahl in der Türkei reagiert. Der türkische Aktienindex verlor am Montagmorgen kurz nach Handelsbeginn mehr als sechs Prozent und notierte bei etwa 76.980 Punkten.

Bei der Parlamentswahl hatte die islamisch-konservative AKP von Staatschef Recep Tayyip Erdogan am Sonntag die absolute Mehrheit verloren.

Zentralbank will eingreifen

Auch die türkische Währung verlor an Wert. Die Lira büsste gegenüber dem Dollar und dem Euro jeweils etwa vier Prozent ein, im Verhältnis zum Dollar fiel sie auf ein neues Rekordtief. Für einen Dollar mussten 2,78 Lira gezahlt werden, für einen Euro 3,10 Lira.

Um die Lira zu stützen, kündigte die türkische Zentralbank an, die Zinsen für Fremdwährungskonten zu senken. Von Dienstag an sinke der Zinssatz für Anlagekonten in Dollar von vier auf 3,5 Prozent, für Konten in Euro von zwei auf 1,5 Prozent, erklärte die Notenbank.

(AFP)

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