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Yahoo wird mit ersten Klagen eingedeckt

Nach dem riesigem Datendiebstahl beim Internetunternehmen Yahoo ziehen die ersten Kunden vor Gericht. 500 Millionen Konten sollen gehackt worden sein.

Zwei Jahre lang hielt der Internet-Pionier den Datendiebstahl geheim: Yahoo-Hautpsitz im kalifornischen Sunnyvale. (14. Januar 2015)
Zwei Jahre lang hielt der Internet-Pionier den Datendiebstahl geheim: Yahoo-Hautpsitz im kalifornischen Sunnyvale. (14. Januar 2015)
Marcio Jose Sanchez, Keystone

Nach Bekanntwerden des Diebstahl der Daten von mindestens einer halben Milliarde Nutzer bei Yahoo gibt es bereits die ersten Klagen in den USA. In den Bundesstaaten Kalifornien und Illinois zogen Kunden vor Gericht, die dem Internet-Konzern vorwerfen, nicht genug auf die Datensicherheit geachtet und die Nutzer zu spät informiert zu haben.

Yahoo hatte den Hacker-Angriff von Ende 2014 am späten Donnerstag bekanntgegeben. Nach wie vor ist unklar, wann genau das Unternehmen erste Hinweise auf eine Attacke bekam und seit wann es von dem Ausmass des Diebstahls wusste.

Hacker mit «staatlichem Hintergrund» Das «Wall Street Journal» berichtete in der Nacht zum Samstag, Yahoo habe bereits Ende 2014 einen Hackerangriff aus Russland entdeckt, bei dem es aber um Daten von 30 bis 40 konkreten Nutzern gegangen sei. Der Konzern habe damals den FBI darüber informiert, hiess es unter Berufung auf eine informierte Person.

Yahoo hatte für den riesigen Datendiebstahl jetzt Hacker mit staatlichem Hintergrund verantwortlich gemacht. Damit werden in den USA meist Gruppen mit Nähe zu russischen oder chinesischen Geheimdiensten gemeint. Es blieb unklar, ob zwischen den beiden Attacken ein Zusammenhang bestehen könnte.

(SDA)

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