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Zwei tote Russen und Millionen in der Schweiz

Frankreich und Luxemburg ermitteln in einer Betrugsaffäre, bei der Geldspuren zu den Schweizer Grossbanken CS und UBS führen.

Tod in der Gefängniszelle: Moskauer Grab von Sergei Magnitski, der das kriminelle russische Netzwerk aufdeckte. Foto: Reuters
Tod in der Gefängniszelle: Moskauer Grab von Sergei Magnitski, der das kriminelle russische Netzwerk aufdeckte. Foto: Reuters

Es ist ein kalter Krieg im Kleinen, es gibt schmutzige Attacken in Russland, juristische Grabenkämpfe in den USA, in der Schweiz, vielerorts – und irgendwo zwischen den Fronten stecken die Schweizer Grossbanken. Dies unfreiwillig, aber wohl nicht ganz unverschuldet. Lange vor der Krim-Einverleibung und dem ostukrainischen Krieg führte der mysteriöse Tod von Sergei Magnitski in einer Moskauer Gefängniszelle zu einem schweren diplomatischen Zerwürfnis zwischen den USA und Russland. Präsident Obama unterzeichnete im Advent 2012 ein Gesetz, das Russen, die in den Fall verwickelt sind, die Einreise verbietet. Die US-Guthaben der Sanktionierten wurden eingefroren. Die Retourkutsche aus Moskau liess nicht lange auf sich warten: Amerikaner dürfen seither keine russischen Kinder mehr adoptieren.

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