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Starkes Erdbeben drückt Tokioter Börse tief ins Minus

Tokio Ein starkes Erdbeben in Japan hat am Freitag die Kurse an der Tokioter Aktienbörse kräftig ins Minus gedrückt.

Das Beben im Nordosten des Landes liess rund eine Viertelstunde vor Handelsschluss auch in Tokio die Häuser wanken. Der Betrieb an der Börse lief zwar weiter, aber die Anleger wollten wegen des Bebens ihr Risiko reduzieren - als sicher geltende Staatsanleihen verbuchten einen Kurssprung, die Landeswährung Yen gab nach. Auch vor dem Beben hatten bereits Sorgen über den hohen Ölpreis und dessen Folgen für die Weltkonjunktur die Kurse belastet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den Handel mit einem Abschlag von 1,7 Prozent bei 10'254 Punkten. In Singapur gehandelte Futures auf den Nikkei fielen allerdings nach dem Handelsschluss in Tokio sogar unter 10'000 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gab ebenfalls 1,7 Prozent auf 915 Stellen nach. Auch die anderen asiatischen Börsen notierten fast ausnahmslos deutlich schwächer - nur der Aktienmarkt in Shanghai hielt sich nahezu unverändert. Ansonsten fielen die Kurse im Schnitt um etwa ein Prozent. Hauptgrund waren unter anderem die schwachen Vorgaben von der der Börse an der New Yorker Wall Street, die von den Sorgen über den Ölpreis verursacht worden waren.

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