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Stark-Rücktritt und Euro-Sorgen belasten asiatische Börsen

Tokio Die Börsen in Asien sind am Montag unter Druck geraten.

Grund waren die überraschende Rücktrittsankündigung von EZB-Chefökonom Jürgen Stark sowie die Sorgen um eine Staatspleite Griechenlands. Mit aller Macht geriet erneut die Befürchtung in den Mittelpunkt des Handels, die Europäer könnten ihre Schuldenkrise nicht in den Griff bekommen. Auch die jüngste deutsche Debatte, in der eine Pleite Griechenlands nicht mehr völlig ausgeschlossen wird, verunsicherte die Märkte. In Tokio verlor der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 2,31 Prozent auf 8535 Punkte und fiel damit auf den tiefsten Schlusskurs seit April 2009. Der breiter gefasste Topix-Index gab 1,9 Prozent auf 741 Punkte nach. Auch andere asiatische Börsen mussten Federn lassen: Die Börse in Hongkong verlor mehr als vier Prozent, Singapur gab knapp drei Prozent nach und Korea tendierte mit knapp zwei Prozent im Minus. Bei den Einzelwerten gaben die Aktien von Suzuki Motor 2,75 Prozent nach. Der japanische Autokonzern und Volkswagen waren zuvor in ihrer von Misstönen begleiteten Partnerschaft erneut aneinandergeraten. Volkswagen wirft den Japanern vor, den Kooperationsvertrag verletzt zu haben. Auch die Aktien andere Autobauer schlossen im Minus. Die Wall Street war am Freitag sehr schwach aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel 2,7 Prozent auf 10'992 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1154 Punkten, ein Minus von ebenfalls 2,7 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 2,4 Prozent auf 2467 Punkte. Auch Euro unter Druck Auch der Euro geriet wegen Sorgen der Anleger über die Schuldenkrise in Europa schwer unter Druck. Die Gemeinschaftswährung fiel gegenüber Yen und Dollar um mehr als ein Prozent. Gegenüber dem Yen verzeichnete sie dabei den tiefsten Stand seit zehn Jahren. Zwischenzeitlich kostete der Euro etwas weniger als 1,35 Dollar.

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