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Steinway-Manager wollen Firma zerschlagen und Teile selbst kaufen

New York Die Manager des legendären Klavierbauers Steinway wollen die Firma zerschlagen und Teile davon dann selbst übernehmen.

Über die Höhe des Angebots wurde am Mittwoch nichts bekannt. Steinway mit Sitz in Waltham im US-Bundesstaat Massachusetts baut die berühmten Flügel. Steinway-Chef Kyle Kirkland, Finanzvorstand Dana Messina und weitere Manager machten ein Angebot für ein Management-Buy-Out für die Geschäftsbereiche Orchesterinstrumente und den Online-Musikladen ArkivMusic, wie Steinway am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Prüfen soll das Angebot ein unabhängiges Gremium - Kirkland trat von seinem Posten zurück, den er seit 1995 innehatte. Zum Unternehmen gehören neben dem Flügelbau auch zahlreiche Hersteller von Orchesterinstrumenten wie Selmer (Saxophone), CG Conn (Hörner), Leblanc (Klarinetten), King (Posaunen), Ludwig (Trommeln) und Bach Stradivarius (Trompeten). Im vergangenen Jahr machte die Firma einen Umsatz von 318 Millionen Dollar und einen Gewinn von 8 Millionen Dollar. Das Unternehmen war 1853 von dem Deutschen Heinrich Engelhard Steinweg gegründet worden, der sich in den USA in Henry Engelhard Steinway umbenannte.

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